Ausbildungen
Visionsreise
Angebote
Wir über uns

Den Himmel auf Erden berühren

Ein Ritual aus der Freude des Seins
Am 04.11.09 um 19.30 Uhr in Braunschweig
Mit Marion Gernert in der Begleitung von Detlef Sturm am Gong

Als Adam und Eva das Spiel von Einheit und Zweiheit spielten, verloren sie nach einer Zeit den Sinn der in sich durchdringenden Einheit und die Zweiheit gewann genau bis heute immer mehr Raum.

Nun dürfen wir uns an dieses alte Spiel des EINSSEIN erinnern.

Wir, die wir hier auf unserer schönen Erde geboren worden sind, haben auf unserem Erdenweg ein mannigfaltiges Spektrum an Erfahrungen erworben. Erfahrungen, die wir machen können, weil wir uns in einem dreidimensionalen Raum in der Zeit bewegen. Weil wir uns in das Spannungsfeld der Polaritäten begeben haben und dadurch gelernt haben, dass es hell und dunkel, Mann und Frau, hart und weich usw. gibt. Dabei haben wir vergessen, dass wir ursprünglich aus der Einheit heraus geboren worden sind. Es ist uns nicht bewusst. Und doch kennen wir das Gefühl von Einssein – im Fluss sein – verbunden sein, den Zustand von „alles ist gut“, gar vom Glückselig sein. Dies tritt manchmal ein, wenn wir ein lang ersehntes Ziel endlich, vielleicht durch Mühen, erreicht haben und uns sozusagen auf einem Höhepunkt befinden. Dann tritt Entspannung ein und Emotionen fließen frei. In diesem Fall ist es abhängig vom Erreichen eines Ziels.

Ein anderer Moment ist der, wo wir uns in der totalen Annahme dessen bewegen, was ist. So, als würden wir plötzlich alles ganz klar sehen und erkennen. Und das bedeutet, SEIN ohne zu bewerten oder bewertet zu werden, SEIN ohne Angst und Schmerz. Es beschreibt einen Zustand von Heilsein und von Ganzheit. Manche erleben es vielleicht auch als etwas, das sich mit den Worten „in der Gnade Gottes sein“ beschreiben lässt, oder als das Empfinden totaler Verbundenheit.

Und gleichzeitig gibt es in der Schöpfung den Entwicklungs- und Wachstumsprozess, den Aspekt von uns, der sich ausrichten und fortbewegen will auf ein Ziel hin. Und da wir uns hier mit einem Paket von (unerlösten) Lernaufgaben inkarniert haben, ist es nicht verwunderlich, dass wir nicht nur innehalten und sagen: „Ja, alles ist wunderbar“. Da sind zu viele Erinnerungen, abgespeichert im Meer des Unbewussten, die uns ein anderes Lied einspielen. Darin enthalten ist eine Kraft, die uns nach vorne zieht, die uns suchen lässt – unserer Sehnsucht und unserer inneren Vision folgend.

Auf unserem Weg ist es wichtig beide Aspekte in uns zu vereinen. Unser Ziel hat unser Geist schon längst angepeilt. Über unsere Bewusstheit können wir entscheiden, wie wir unseren Weg gestalten und gehen möchten. Ob schreiend und um sich tretend oder lachend und tanzend.

Um hier näher einzutauchen, ist es hilfreich unser Bewusstsein näher zu betrachten.
Unser Bewusstsein hat drei Aspekte: Das Unterbewusstsein, das Tagesbewusstsein und das Überbewusstsein. Im Schamanischen auch in untere Welt, mittlere Welt und obere Welt aufgeteilt, was in der germanischen Mythologie auch durch den Weltenbaum Yggdrasil symbolisiert wird.

Das Tagesbewusstsein bildet die Grenze zwischen der inneren und äußeren Welt, und ist das, was bewusst wahrnimmt, Entscheidungen trifft und die Absicht lenkt. Und das, was die Welten verbindet. Häufig ist das, was wir meinen frei zu entscheiden eine Reaktion auf ein Schwingungsmuster aus dem Unterbewusstsein, gelenkt durch Erinnerungen und Erfahrungen nach dem Lust-Schmerz Prinzip aus der Vergangenheit des Erlernten geformt. Das Unterbewusstsein hält gespeicherte Informationen im Zellgedächtnis des Körpers und in seinen feinstofflichen Hüllen. Es läst uns immer wieder in alten Bahnen und Gewohnheiten handeln. Erst wenn wir erkennen und annehmen, dass uns ein Muster, eine Fehleinstellung, ein Glaubenssatz schadet, können wir in den Prozess des Verzeihens und der Veränderung eintreten. Denn dann richten wir unsere Aufmerksamkeit auf diesen Tatbestand und unserer Aufmerksamkeit folgt die Energie. Durch diese Energieerhöhung schaffen wir es, dieses Muster dann zu verändern. Das ist ein innerer alchemistischer Prozess. Die Energie der Aufmerksamkeit ist wie das Feuer der Transformation. Da das Zellgedächtnis erwiesenermaßen die Eindrücke speichert, die die höchste Intensität an (Sinnes-) Erfahrungen für uns bereithält, ist es nicht verwunderlich, dass manchmal positives Denken allein nicht hilft. Denn diese Speicherung ist auch auf kinästhetischer und biochemischer Ebene manifest. Wenn wir diese Speicher leeren wollen, ist es sinnvoll, dem Zellgedächtnis eine positive intensive und auch kinästhetische Erfahrung zu bieten, die die alte ersetzt um so unser Schwingungsmuster freudvoll zu verändern. So entsteht mehr Bewusstheit durch das Auflösen überalterter Muster im Unterbewusstsein und neue, bis dahin festgesetzte Energie wird frei. Denn in unserem Unterbewusstsein liegt ein großer Quell der Kraft gespeichert, der über unsere bewusste Absicht gelenkt, uns die Kraft gibt, auf unsere Ziele hinzuzugehen, bzw. sie ins Jetzt zu ziehen.
Wir haben Freiheit durch die Erkenntnis gewonnen, können freie Entscheidungen treffen nach dem Muster, das wir im Gewahrsein gebildet haben. Wir sind nicht länger die, die gewohnheitsmäßig und aus einer Prägung heraus reagieren.

Der weitere Aspekt unseres Bewusstseins ist unser Überbewusstsein. Das, was alles weiß, mit allem verbunden ist und uns die Inspiration unseres Geistes von höheren Ebenen aus gibt. Könnten wir dieses Überbewusstsein in unserem Tagesbewusstsein voll wahrnehmen, wären wir angeschlossen an große Weisheit und Wissen. Und wir könnten uns selbst immer mehr als geistige Wesen erkennen. Denn wahrhaftig ist es der Geist, der unser körperlich orientiertes Wesen in die Wirklichkeit manifestiert hat.
Doch auch im Unterbewusstsein ist Wissen gespeichert, was wir uns wieder zur Verfügung stellen, wenn wir aufhören Abgespaltenes als negativ Bewertetes in unser Untergeschoss zu verdrängen.
Und da schließt sich ein Kreis. Wir sind wieder beim Annehmen angelangt.

Und hier setzt dieses Ritual an.
Beim Annehmen und Danken. Allein das setzt ein Kraftpotential frei. Der erschaffene Ritualraum erhöht und hält die Energie. Energie ist nötig um Schattenanteile in lichtvolle zu transformieren. Ein alchemistischer Prozess findet statt. Die Aufmerksamkeit richtet sich auf unsere Körperlichkeit als Ausdruck der Manifestation des Geistes. Hier in der schwingenden Materie möchte ich den Geist erfahren.
Wieder heißt es annehmen. Mich, in diesem Moment. So, wie ich hier und jetzt bin – in meinem Körper – mit allem was mich stört, mit allem, was ich liebe. Die Gnade des Liebens erfahren. JA sagen und die Schönheit des Augenblicks kosten. Vollkommen sein in meiner Unvollkommenheit –auf dem Weg- SEIN und diesem SEIN einen Ausdruck gönnen – in Dir, Mutter Erde. Du hast mir meinen Körper geschenkt. Damit ich gehen kann. Hier. Gehen kann für mein Leben, für meine Visionen. Danken. JA, ich bin. Immerdar und jetzt.
Innehalten im Augenblick und wissen: Alles ist wunderbar. Und dich rufen, Vater des Himmels:
„ Lehre mich fliegen. Lehre mich die Leichtigkeit des Seins. Vater, zeige mir Dein Land.“
Verbunden bin ich. Jetzt und immerfort. Mit Dir Vater, mit Dir Mutter. Ich im Licht.

Das Ritual beinhaltet die geführte Meditation um Dich an die Ganzheit zu erinnern, das Arbeiten mit Ton, um Deinen Ausdruck im Jetzt zu schauen und zu ehren. Es arbeitet mit der Kraft von Mutter Erde und der Trommel – um Dich geistig mit der Materie zu verbinden, mit der Weisheit von Vater Himmel und dem Gong – um Dich an den Flug des Geistes zu erinnern und dich zu inspirieren und mit der Kraft der Integration um alles mit der Kraft Deiner Liebe in Deinem Herzen zu verbinden.
Und mit der Freude, die sagt:

JA, ich will leben! …DENN ICH BIN …

….wie im Himmel, so auf Erden.